Raimund Abraham, New York

Quartier 1

Die architektonischen Elemente, die das räumliche Gefüge des Ortes bestimmen und sich mit der Intervention in die physische und geschichtliche Morphologie des Ortes auseinandersetzen, werden zu Manifestationen von Metaphern, die eine universelle Deutung der Erinnerung anstreben:

Verschüttung / Ausgrabung / Trennung / Teilung / Durchdringung / Zusammenprall / Endpunkte / Tore / Achsen / Risse / Wege / Illumination / Spannung / Versöhnung.

Diese begrenzte Wahl universell interpretierbarer Metaphern, die eine unbegrenzte Assoziation ermöglicht, ohne sich in inhaltlichen Erklärungen zu verlieren, refelektiert die essentielle Grundlage des architektonischen Konzepts.
Im Prozess der Übersetzung dieses metaphorischen Programmes in die Formsprache der Architektur wird der Versuch unternommen, nicht eine vorherbestimmbare Versöhnung zwischen Nutzung und Idealsprache herbeizuführen, sondern diese gegensätzlichen und autonomen Bereiche durch eine dialektische Konfrontation in ein kontinuierliches Spannungsverhältnis zu versetzen.

Nicht Gebäude sondern abstrahierte Landschaft, ein L-förmiger Baukörper, schafft einen künstlichen Horizont, an dem die Topographie der natürlichen Landschaft messbar wird. Alle anderen Körper sind durch eine idealisierte Geometrie in der Landschaft strategisch geortet und verankert. Die rigerose Strenge kollektiven Wohnens wird durch die lineare Organisation des L-förmigen Baukörpers betont und bestimmt.


Grundstücksfläche 125.570 qm
Bebaute Fläche 12.000 qm
 
(1) 300 Wohnlofts + Gärten 30.000 qm
(2) Eco-Zentrum + Gärtnerei + Kommunales Zentrum  12.000 qm
(3) Kommunale Freiflächen 16.000 qm


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