Finsterwalder Architekten, Stephanskirchen

Quartier 13

Landstadt
Die Stadt der Zukunft bietet die Chance zur Auflösung des Gegensatzes Stadt- Land. Die landschaftlichen Qualitäten des Landlebens werden mit dem kulturellen Angebot einer Stadt vereint. Die Weiterentwicklung der Technologien macht es möglich an einem Ort zu Wohnen und zu Arbeiten, die Grenzen zwischen den Lebensbereichen lösen sich auf.
Die Architektur bietet die Möglichkeit zu wechselnden Nutzungen. Entscheidend ist die spezifische Qualität der Architektur, die der einzige Garant für ein Überdauern der Zeit ist. Gebäude mit Ecken und Kanten, die wieder erkennbar sind garantieren die Identifikation der Benutzer mit Ihnen. Kompakte Einheiten, im Maßstab von existierenden Gutshöfen konzentrieren die Bebauung und werden in gehörigem Abstand zu den jeweils nächsten Einheiten plaziert. Innerhalb dieser Zellen entfaltet sich ein urbaner Innenhof, der Platz für die gemeinschaftlichen Aktivitäten bietet.
Außerhalb der Zelle erlebt man die Weite der Landschaft. Der Außenraum wird zum privaten Garten, der jedoch nicht eingegrenzt wird sondern der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wird.
Die spezifische Qualität der momentan landwirtschaftlich genutzten Flächen bleibt erhalten. Die weiten Ausblicke, die Großzügigkeit der Strukturen werden nicht zerstört. Kaum sichtbare Störungen in der landwirtschaftlichen Fläche, wie z.B. Senken oder Bauminseln werden herausgearbeitet und als Inseln in der Fläche wirksam. Biotope entstehen so an Wasserflächen oder kleinen Wäldchen, die wiederum die Landschaft prägen und markante Orte schaffen.

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