Erwin Heerich, Meerbusch

Quartier 8

Für das topographisch relativ wenig bestimmte Gelände wird ein Ensemble von neun begehbaren Großplastiken entwickelt, die hinsichtlich Größenordnung und Positionierung in einem maßlichen Spannungsverhältnis aufeinander bezogen sind. Sie definieren sich als ein architektonisches Feld aus autonomen Körpern, die aus der plastischen Vorstellung entwickelt sind und durch ihre räumlich-proportionalen Korrespondenzen erst einen Ort schaffen.

Verschieden in Ausdehnung und Höhenentwicklung, verstehen sie sich als plastisch präzise geformte Hüllformen, deren spezifische Eigenschaften als räumliches Angebot für eine je besondere Nutzung interpretiert werden können: Auditorium, Orangerie, Bürohaus, Galerie, Atelier- und Wohnhof, Torhaus / Archiv, Apartmenthaus, Wohnturm, Ausstellungshalle.

Erschlossen wird das Quartier durch einen äußeren Anliegerstraßenring, der innere Bereich bleibt Landschaft und Fußwegen vorbehalten.

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