Alvaro Siza, Porto

Quartier 2

Der Ort: Die vorgeschlagene Bebauung entwickelt sich in einem landschaftlichen Motiv aus der vorhandenen Bebauung der Raketenstation. In einer ringförmigen Komposition ordnen sich die Gebäude zueinander und lassen die Landschaft hindurchfliessen. Beziehungen zu Vorhandenem und der Gebäude untereinander formen einen spezifischen Ort.

Die Einpassung: An der Haupterschliessung werden die öffentlichen Gebäude situiert, in den tiefergelegenen Bereichen zur Autobahn hin werden privatere kleinere Bauten positioniert. Die höheren Bauten schirmen die kleineren von der Strasse ab.

Das Programm: 2-3 geschossige Bürobauten bilden den Auftakt der Anlage, das 2-geschossige Hotel öffnet sich zur Landschaft, seine Zimmer blicken in die Weite. Das High-Tech service-Gebäude steht mit seinen 2 Geschossen auf einem Luftgeschoß. In den Wald eingestreut verteilen sich die Wohnateliers, über einen großen Hof wird das Museum mit seinen 6m Raumhöhen erschlossen. 7-geschossig ist der Bürobau gegenüber dem Abraham-Bau.

Die Landschaft: Wie die Bebauung, so lagern sich die Waldzonen um den offenen mittigen Bereich herum. Innerhalb des gesamten Quartiers werden die Flächen durch einen landwirtschaftlichen Betrieb, der sich im Quartier 13 befindet bewirtschaftet. Eine Tierhaltung in Koppelwirtschaft wird mit einem Anbau von Gemüse kombiniert. Ein Teil der Wiesen wird als Streuobstwiese genutzt.

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